Erst gestern war es, da knipste ich das letzte Licht an meinem Nachttisch aus und sah REM-Schlaf Augen rollend all die visuellen Informationscluster durch mein undigimondänes Raster flitzen. Mechanisch verzerrte Stimmen diktieren betont autoritär zum Schämen ins Unterbewusstsein, zum Gruppenkuscheln im Vergessen oder kopieren von REM nach RAM, bevor der Reboot folgt.
Von Androidenhand fährt die obere rechte Ecke – nicht schwarz1,2 – aus dem Gesicht gen Dielenboden. Augen und Körper klappen auf. Die frische Lochdiskette von gestern Abend hat Bandsalat, ich schiebe eine neue in die Achselhöhle und lade über den Tag verteilt durch Körpermagnetfeldinduktion neue Videoclips aus meinem heftigen Allerweltsgewedel darauf herunter. Das ist Arbeitsspeicher(n). REM, Schämen, Vergessen, Reboot.